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Bericht : Beifang beim Feedern (07)

Netter Beifang beim Feedern 

Ein weiters Wochenende steht an, doch Andy hatte sich am Knie verletzt und viel erstmal aus !
Und alleine hatte ich auch keine Lust. Darum fragte ich meinen Kumpel Murat ob er nicht Zeit und Lust habe mal einen Nachmittag lang zu Feedern.
Gesagt getan. Er hatte Zeit und auch sehr große Lust ! Also beschlossen wir Freitag Nachmittag für ein paar Stunden an einen See zu fahren und ein paar Brassen auf die Schuppen zu legen.
Doch was dann geschah werde ich nie vergessen.
Wir kamen so gegen 15 Uhr an unserer Stelle an, an die wir uns eigentlich setzten wollten. Doch diese war besetzt also mussten wir weiter ziehen. Wegen dem schönem Wetter saßen überall die Schönwetterangler !
Wir fanden einen Platz in der Mitte des Sees, an diese Stelle saß ich schon öfters und konnte dort auch schon einen Karpfen fangen ! Also Bauten wir hier unsere Ruten auf und begannen mit dem Fischen.
Es dauerte ein wenig bis die Fische bissen aber dann fingen wir endlich ein paar Brassen und Plötzen. Auch auf unseren Stippen konnten wir ein paar Fische fangen. Doch irgendwie biss es bei Murat viel besser als bei mir obwohl unserer Futterkörbe nicht weit auseinander lagen.
Aber na ja dachte ich mich was solls ! Doch es sollte sich bald rausstellen woran es lag !
Nachdem wir uns an einem Kiosk eine Portion Pommes bestellt hatten und diese auch verspeist hatten, rauchte ich noch eine Zigarette. Dann begann etwas das ich nicht vergessen werde !
Ich bekam einen Biss auf meine Stippe. Nach dem ich die Plötze abgeködert hatte legte ich meine Stippe am Ufer entlang um neue Maden zu beködern.
Ich zog die erste Made auf, blickte zu meiner Feederute, alles ok, ich köderte die zweite Made an, blickte wieder zu Rute, diesmal bog sich die Spitze langsam nach vorne und ging wieder zurück, ich köderte die dritte und letzte Made an und blickte wieder zur Rute, aber diesmal bog sich die Spitze immer weiter nach vorne aber nicht ruckartig sondern ganz langsam. Ich legte meine Stippe aus dem Weg und beobachtete noch mal meine Spitze. Diesmal reichte ich mir und ich setzte einen Anhieb. Ein kleiner Widerstand war zu spüren aber nicht wirklich etwas großes. Doch mit einmal wurde mir die Rute fast aus den Händen gerissen und ein spektakulärer Drill begann. Ich hatte doch etwas großes am Harken. Ich hatte mir eine neue sehr kleine Freilaufrolle extra für meine Feederrute gekauft und musste erstmal schauen wie die Bremse arbeitet. Ich öffnete die Bremse und der fisch zog Meter für Meter von der Rolle. Gerade wegs auf einer ins Wasser gefallener Trauerweide zu. Da ich als hauptschnur nur eine 20er mono und als Vorfach nur eine 14er mono hatte, konnte ich keinen zu hohen druck ausüben.
Der Fisch schaffte es ins Gehölz und mein Adrenalin war kurz vorm kochen.
Riesige Strudel durch brachen die Oberfläche und mein Puls stieg. Das alles geschah inner halb von 10 sekunden und Murat guckte mich genau so blöd an wie ich ihn. Wir beide hatten keine Ahnung was wir jetzt machen sollten.
Ich wusste was zu machen war wenn sich ein Fisch in einem Hindernis fest gesetzt hatte. Es gab zwei Möglichkeiten. Die erste wäre mit mit gleichmäßigem Druck den Fisch aus dem Hindernis zulösen. Und genau das versuchte ich. Doch mit so dünner Schnur und einer so weichen Rute hatte ich keine Chance großen Druck auszuüben. Ich versuchte mit allen Mitteln den Fisch frei zu bekommen. Ohne Erfolg. Es vergingen rund 30 Minuten bis ich zur zweiten Möglichkeit griff und die war, die Rute auf den Rutenhalter zu legen und den Bügel zu öffnen doch das kostet viel Überwindung. Doch es half nichts ich tat es. Ich legte die Rute hin und öffnete den Bügel.
Jetzt hieß es warten. Murat der mir in der Zeit eine beruhigungs Zigarette gestopft hatte wusste auch nicht was man machen könnte. Nach dem ich aufgeraucht hatte sagte ich zu Murat, dass ich noch eine zweite Rute mit Stärkerer Schnur hätte. Mein Plan war die Rute aufzubauen, einen großen Drillig zu montieren und den Ast zu harken und ihn abzubrechen. Doch Murat seine Freundin sagte das der Fisch Sehr schnell Schnur nahm und das war meine Rettung.
Ich nahm die Rute hoch und Kurbelte doch die Schnur ging wider Richtung Holz. Jetzt reichte es ! Ein kräftiger Schlag und der Fisch war im Freiwasser !
BINGO !
Mein Herz raste wieder los !
Murat der fisch ist frei sagte ich ! Nun Konnte ich ihn Vorsichtig ausdrillen und als er das erste mal die Wasseroberfläche durch brach stockte mir der Atem ! Es war ein Zander ! Und kein kleiner !
Ich versuche seit 5 Jahren einen Zander zufangen ! Unzählige Nächte hatte ich mit Fisch gefischt um einen Zander zu Fangen und nun war mein großer Tag !
Der Fisch durfte nicht verloren gehen ! Im Hinterkopf hatte ich noch das die Schnur am Holz aufgeraut hätte seien können und so drillte ich noch vorsichtiger. Da wir keinen Kescher dabei hatten (Schande über mich) Mussten wir ihn mit dem 3 m Langem Setzkescher keschern. Murat schaffte es den Kopf über die Maschen zuziehen und ich zog den restlichen Körper mit einem Ruck in den Kescher !
JAAAAAAAAAAAAAAAAAAA !
Ich schmiss die Rute Weg ! Und Brüllte über den ganzen See !
Ende ! AUS ! Apfelkuchen !
Wir haben ihn ! Nach 5 Jahren hatte ich es geschafft einen Zander zufangen ! Und das mit einem 14er Vorfach und einer Halben Stunde im Holz !
Ich sagte zu Murat er solle ihn abharken !
Er lachte auf ! Bensch ! Weißte wie du den geharkt hast ?
Ich willst gar nicht wissen ! Sagte ich !
Und als ich es mir an sah war ich kurz vorm Herzinfakt ! Der Harken hing ganz leicht unter dem Fisch zwischen den Brustflossen ! Im Gehölz hatte sich die Schnur 6 mal um den Zander gebunden und hielt so den Harken !
Unglaublich ! Einfach nur Unglaublich !
Nach dem wir ein paar Fotos gemacht hatten !
Setzte ich den total müde gekämpften Zander wieder zurück !

Das war ein Erlebnis das ich nie vergessen werde ! 

Mit freundlichen Grüßen Daniel Bensch 

ein Bild
 
Mein erster Zander ! Und hoffentlich nicht der letzte !

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  Die Karpfenkracher Stendal HP ist seit dem 11.12.2006 online  
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