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Bericht : Geht doch ! (08)

Geht doch !

Ja, ja es ist wie es ist. Karpfenangeln ist mehr ! Viel mehr !Wenn ich an die vergangenen Tage denke, merke ich mal wieder wie schön unser Hobby ist.Eigentlich kann man es gar nicht mehr Hobby nennen, es ist eine Art Lebenseinstellung.Wenn ich in meine ICQ Liste schaue, sehe ich knapp 300 Menschen wovon sicher über 200 Karpfenangler sind. So viele habe ich die letzten Jahre kennen gelernt und mich teilweise auch mit ihnen getroffen. Und es sollte mal wieder soweit sein. Eine neue Internetbekanntschaft sollte Live vor mir stehen. Lange haben wir gechattet, übers fischen, über Mädchen und über den Alltag.Wir verstanden uns sofort und so kam es das wir auf die Idee kamen eine gemeinsame Session zusammen zustarten.Die Rede ist von Felix. Ich weiß nicht mehr wann und wie wir zueinander gefunden haben, aber wir kennen uns nun schon viele Monate und es war an der Zeit sich richtig kennen zulernen. Also begannen unsere Planungen. Kurzfristig planten wir eine 4 Nächte Session Vom 30.4. bis 4.5.08. Er nahm sich Urlaub und ich hatte ein verlängertes Wochenende. Passt ! Wir telefonierten, schrieben über ICQ und planten alles bis ins kleinste Detail.Dienstagabend wurde dann alles zurecht gestellt, Felix belud sein Auto und es konnte am nächsten Morgen los gehen.430 km lagen vor ihm (Bayern – Sachsen Anhalt). Kann ich nur sagen Respekt so eine Strecke als Fahranfänger und „nur“ ein Treffen zu fahren. Das hat mich schon sehr beeindruckt. Mittwochmorgen wachte ich gegen 10 Uhr auf . . . Na Klasse Schule verpennt !Tja Bensch, was machste ? . . . Scheiß drauf, jetzt brauchste auch nicht mehr los.Ich blieb zu hause und packte mein restliches Tackle. Gegen 12 Uhr wollte Felix vor meiner Haustür stehen. Und es ging alles glatt gegen 11:45 Uhr klingelte mein Handy, ein Blick aus dem Fenster und ich sah den voll beladenen Kombi . . . und auch Felix. Live und in Farbe.Da er seit 4 Stunden unterwegs war holte ich ihn zu mir hoch und wir besprachen noch einmal die kommenden Tage.Alles war in Ordnung und es sollte alles klar gehen. Also verabschiedete ich mich von meinen Katzen und meiner Mutter. Wir beluden den Fahrstuhl mit meinem Tackle. Es wurden die letzten Luftlöcher in Felix seinen Kombi gefüllt und es konnte los gehen.Noch einmal zur Tankstelle tanken und dann auf zum See. Wir hatten noch 35 km bis zum Gewässer. In der Fahrzeit sprachen wir miteinander und lernten uns Live kennen.Es ist ja immer ein anderes Gefühl . . . Internet . . .Live . . . aber wir mochten uns. Es gab zwar ab und zu Verständnis Probleme wegen den verschiedenen Dialekten aber wir kamen klar und lachten drüber.Am See angekommen schauten wir uns schnell die Stelle an und trafen gleich auf meinen guten alten Kumpel Tysi. Der uns herzhaft empfing und uns weiter zum Cheff leitete um für Felix eine Gastkarte zu besorgen. Gesagt getan. Schnell beim Cheff die Karte geholt und wieder zurück zum See. Wir saßen direkt nebeneinander und wollten am gegenüberliegenden Ufer eine Schilfkante befischen.Nach dem das camp aufgebaut war kam auch mein Kumpel Johannes zum plaudern vorbei.Mit ihm ging ich dann auch füttern. Unsere 4 Montagen flogen mit Fischpellets und Frolic bestückt zum anderen Ufer. Ich hatte ein gutes Gefühl. Wir setzen uns zusammen, spielten Karten, erzählten, lachten und warteten die Zeit ab. Leider geschah nichts an unseren Ruten.Ich packte meine Stippe aus, fütterte vorne etwas und legte die Rute ab.Tysi kam auch noch mal vorbei . . . ziemlich angetrunken erzählte er Felix, wie er mich kennen gelernt hat. Was er von mir gelernt hat. Was ich von ihm gelernt habe und wie gute Freunde wir doch sind. Was man eben so erzählt wen man einen zu viel getrunken hat.Nach dem er alles doppelt und dreimal erzählt hatte verschwand auch er und Felix und ich waren wieder alleine. Die Pieper immer noch am schweigen. Nur an der Stippe hatte ich Aktionen. Tja, damit hatte ich nicht gerechnet. Bis wir uns gegen 4 uhr schlafen legten fing ich 3 kleine Satzkarpfen auf der Stippe. Die Bissanzeiger schwiegen. Gegen 6 Uhr klingelte mein Handy. Andy ! „Ey, Bensch ! Ich bin da und da ! Ich hatte heute Nacht 4 Runs hab 2 verloren und 2 raus ! 17 und 20 Pfund ! Wollt ihr nicht zu mir kommen ?“ BUMM ! Planung fürn Arsch ! Andy kannte mich und wusste das ich mooven würde nach so einer Nachricht. Ich sprach mit Felix und wir waren uns einig. Wir mooven ! Felix hatte die Nacht einen Run, den ich gar nicht mitbekommen hatte. Leider schlitzte der Fisch aus.Na ja ich warf meine Stippe noch mal ein und wärend des abbauens fing ich noch mal 2 kleine Satzkarpfen und Felix auch noch mal einen. 









Naja hatten wir immer hin 6 Satzkarpfen und eine Karausche gefangen. Schon mal nicht Schneider.Wir beluden das Auto, verabschiedeten uns von Tysi und Johannes und fuhren zu mir. Wo wir uns mit Andy treffen wollten weil er noch einmal nach hause musste.Wir warteten vor meiner Haustür auf Andy der dann auch wenig später eintraf. Schnell zu mir hoch, das restliche Tackle geholt und dann ging es weiter zum nächsten See, wo Andy die Nacht seine beiden Fische fing. Dort angekommen wurde ein neues Camp errichtet und die beiden Fische, die Andy solange eingesackt hatte fotografiert und wieder in ihr Element gesetzt. 









Wenn ich jetzt so drüber nach denke hatte Andy ganz klar den besten Platz. Wir fischten in einer kleinen Bucht die nach rechtshin geöffnet war, und wer saß rechts ? Richtg !Andy. Ich fischte in der Mitte und Felix ganz links. Die fische zogen von rechts in die Bucht wo Andy sie abfing. Klare Sache.Den Tag über saßen wir in der Sonne, erzählten und freuten uns auf die kommende Nacht.Zum Abend hin brachten wir unsere Ruten raus und setzen uns dann ans Feuer.Ich weiß nicht wie spät es war, ich glaube gegen 23 Uhr Vollrun bei Andy auf der rechten Rute. Er schlug an und der Drill begann. Ich schnappte mir den Kescher und nach einem schönen Drill konnte ich einen guten Spiegler Keschern. 22 Pfund sagte uns die Waage.Nicht schlecht, ich freute mich für Andy doch irgendwie standen Felix und ich dumm da, da die Fische ja nur von rechts kommen konnten . . . na ja Andy brachte seine Rute erneut raus.Der Karpfen wurde eingesackt. Nach einer langen Nacht mit vielen Storys und Gelächter legten wir uns schlafen. Die Nacht blieb ruhig.Wie wir am nächsten morgen geweckt wurden würde ich gerne verschweigen, aber es gehört wohl dazu. Da alle Seen mit allen möglichen Anglern zugepflastert waren, war ja schließlich Männertag und gutes Wetter, kamen 4 Kontroleure und wollten unsere Angelscheine sehen.So wo fang ich an ?Andy und ich hatten 3 Ruten drin. Zwei Boote am Ufer (Boot verboten). Felix ohne Angelkarte. Andy Boden im Zelt. Feuer gemacht. Und zum Abschluß sahen sieh auch noch den Bankstick mit dem Karpfensack aus dem Wasser gucken. Andy war aber so schlau die Stange so raus zu ziehen das der Sack nicht zu sehen war.Naja wir bekamen zum Glück nur eine Verwarnung, mussten aber das Gewässer verlassen.Besser als eine Anzeige allemal. Wir waren ja auch selbst Schuld . . . Die 4 zogen wieder von dannen !Wir überlegten grade wo wir nun hin mooven könnten. Es war 10:15 Uhr Andys linke Rute Piepte zwei mal und die Spitze schlug aus. Ein beherzter Anschlag und er war wieder am Drillen. Ich drückte Felix meine Cam in die Hand, schnappte mir den Kescher und nach einem kurzen Drill lag ein weiterer Spiegler im Kescher. 19 Pfund ! Wir fotografierten beide Fische und entließen sie wieder in die Freiheit.





Naja es hieß wieder das Camp abbauen, Autos beladen und zum nächsten See mooven.Wir beschlossen wegen den milden Temperaturen einen unserer Graserseen zu befischen.Kam mir sehr gelegen =)Dort angekommen sahen wir das unsere Stelle an die wir wollten schon besetzt war. Ein paar befreundete Hunter hatten sich hier schon breit gemacht. Also zogen wir ein paar hundert Meter weiter und machten uns auf einer kleinen Ausbuchtung breit. Dieses mal sicherte ich mir den meiner Meinung nach besten Spot. Ein Seerosenfeld das nach rechts weg in einer großen Bucht lag. Schweres fischen, einmal quer über das gesamt Feld. Aber es ging nicht anders.Wir bauten erneut das Camp auf und suchten Spots. Ich und Felix fischten mit unseren Ruten Das Seerosenfeld ab. Wo ich meine weiteste Rute auf 200 m durch das Feld brachte.Andy fischte am gegenüberliegenden Ufer eine überhängende Buschreihe. Wir fischten wie auch schon am anderen See mit Pop Ups und aufgepoppten Maisketten und fütterten auch wie am See zuvor nur relativ wenig.Nach dem alle Ruten abgelegt waren setzen wir uns mal wieder zusammen. Es war grade so am Dämmern als mit einmal die 200 m Rute abging. Ein paar Pieper, ein paar Schläge in der Spitze und ich stand vorm Pod und schlug an. Ich setze meine ganze Hoffnung in meine MIKA Pamela Haken, denn meine Schnur hing an hundert Seerosenblättern. Das hieß ab ins Boot. Andy und ich fuhren dem Fisch entgegen. Am Fisch angekommen sah ich einen Graser die Wasseroberfläche durchbrechen. Was dann geschah hätte ich nicht geglaubt wenn ich es nicht gesehen hätte. Der Fisch befand sich links neben unserem Boot. Andy schob den Kescher unter ihm und berüherte den Graser. Mit einmal explodierte er und sprang ohne Scheiß, über mich und Andy also über das Boot weg und tauchte rechts wieder ein. Meine Bremse heulte auf und Andy und ich sahen uns dumm an. Free Willy in einem Graser verpackt. Der nächste Kescherversuch glückte und ich hatte meinen ersten Graser 2008 sicher ! Wir ruderten zurück, hakten den Fisch aus, wogen ihn und machten schnell ein paar Bilder.Mit 22 Pfund kein schlechter Start in die Grasersaison. Ich war überglücklich und nach einem Abschiedsküsschen durfte er wieder seine Bahnen ziehen.



Ich brachte die Rute erneut auf die 200 m Distanz, fütterte etwas nach und setze mich wieder mit ans Feuer. Nach einer lagen Nacht legten wir uns dann schlafen. Die Nacht blieb es ruhig, erst gegen 5 Uhr Vollrun bei mir auf der 200 m Rute. Ich war zur Stelle und setzte einen starken Anhieb. Wieder stiegen Andy und ich ins Boot und fuhren dem Fisch entgegen. Wir hatten nur 3 Grad und es war Arschkalt, mit zitternden Händen nährten wir uns dem Fisch, Jonny Jumper bemerkte uns und sprang wie Flipper immer wieder mit voller Kraft aus dem Wasser. Ein weiterer Graser am Ende der Schnur.Die Graser hatten Power und verlangen dem Gerät alles ab. Doch Andy war zu stelle und es landete mein zweiter Graser 08 im Boot. Halb erfrohren aber glücklich wogen wir den Fisch, machten ein paar Bilder und entließen den 14 pfünder wieder in seine Freiheit.


 
Ich hatte keinen Bock die Rute noch mal raus zu rudern und ließ sie draußen.Jetzt kam ich mir langsam ziemlich blöd vor. Andy hatte 4 gute Spiegler, ich hatte 5 kleine und 2 Graser und Felix kam extra aus Bayern und hatte nur nen Satzer auf meiner Stippe . . .Wir entschlossen den nächsten Biss, egal auf welcher Rute Felix zuübergeben.Und um 8:15 Uhr war es dann soweit. Meine mittlere Rute ging ab und Felix schlug an. Wir stiegen zusammen ins Boot und fuhren dem Fisch wieder entgegen, leider konnten wir nur noch die Montage landen, der Fisch war ausgestiegen.Naja konnten wir nichts machen. Wir machten uns was zu essen und erzählten etwas.Doch irgendwie wussten wir nicht was wir machen sollten, so hohlte sich der Körper was er brauchte. Wir schliefen fast den ganzen Nachmittag, die vergangenen Tage waren anstrengend, immer auf und abbauen, dann immer nur kurze Nächte . . . Tags über sehr warm, Nachts nur 3 Grad so waren wir sehr ko und schliefen.Gegen 18 Uhr wachte ich auf und weckte die anderen. Wir brachten unsere Ruten wieder raus und setzten uns zusammen. Wir schauten uns noch eine DVD an und legten uns dann wieder früh schlafen. Ich lag noch bis 2 Uhr wach und telefonierte mit Klaudio, doch an den Ruten tat sich nichts. Erst gegen 3 Uhr, als ich grade eingeschlafen war, ging bei Andy eine Rute ab. Er übergab wie abgemacht die Rute Felix und auch hier kam ein Graser zum Vorschein. Jonny Jumper sprang aus dem Kescher, doch Andy konnte ihn beim zweiten Versuch sicher halten und Felix konnte seinen alten Graser PB von 8 Pfund auf 23 Pfund aufstocken.Wir mussten uns von unseren Kollegen auf unserer eigentlichen Stelle noch Batterien borgen, sonst wäre es mit den Erinnerungsfotos nichts geworden. Danke dafür ! Wir entließen den Fisch wieder und legten uns wieder schlafen,
 


nur 30 Minuten Später erneut eine Aktion bei Andy, Brasse . . . der letzte Fisch der Session.Wir standen dann früh auf, bauten das Camp ab und fuhren nachhause.Felix machte sich auf dem Heimweg.

Alles im allem eine sehr schöne aber anstrengende Session, tja Felix ich habs dir gesagt Urlaub is hier nicht ^^

Ich hoffe es hat dir gefallen, die nächste Session liegt an und wenn alles passt machen wir das.

Bis dahin dir und allen anderen viel Glück und Spaß am Wasser.

Mit freundlichen Grüßen Daniel Bensch

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  Die Karpfenkracher Stendal HP ist seit dem 11.12.2006 online  
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