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Bericht : Erste Karpfensession (04)

Meine erste Karpfensession und mein erster Karpfen

 

Es begann alles in den Sommerferien 2004. Meine Karpfenanglerkumpels wollten eine Woche nach Kamern (ein ca. 4km langer See). Also alle Sachen eingekauft, Tackle auf den Hänger und los ging es 45 Minuten quer durch Sachsen-Anhalt. Dort angekommen wurde die Ausrüstung abgeladen, der Hänger zum Bungalow gebracht und sich von unserer Fahrerin verabschiedet. Und jetzt sofort das Camp aufgebaut. Ich baute meine beiden Ruten auf einem kleinen Steg auf. Damals habe ich noch nicht auf Karpfen geangelt, also bin ich mit meinem Aalgeschirr mitgefahren. Wir waren insgesamt 4 Mann. Die beiden Brüder Bernhard und Christoph, Hardy und ich natürlich. Christoph wollte wie ich auf Aal angeln, wir hatten ca. 20m Abstand zu Hardy und Bernhard, die es auf Karpfen abgesehen hatten. Der erste Abend rückte näher. Die vier Boilieruten lagen in unterschiedlichem Abstand vom Ufer und warteten auf den ersten Biss. Christoph und ich warfen unsere Aalruten mit Tauwürmern aus und warteten ebenfalls auf die ersten Bisse. Die auch sofort kamen, aber leider waren es nur Barsche und Brassen. Naja, als es denn endlich dunkel war, begannen auch die Aale zu beißen.

Und nach ein paar Stunden hatten wir sechs Schnürsenkel im Eimer. Ein paar hundert Meter weiter saßen noch zwei Kumpels von uns, die hier ihre Ferien verbrachten. Mitten in der Nacht hatten Bernhard und Hardy die Idee mal nachzusehen, ob sie auch schon was gefangen haben. Sie gaben uns den Auftrag über die Ruten zu wachen. Christoph und ich legten uns in unsere Schlafsäcke und erzählten noch ein wenig, doch nicht sehr lange, denn da hallte ein lautes Ppppppiiiiiiieeeeepppp pppiiiieeeppp pppiiieeeppp ppiieepp durch die Nacht!!! Hardys Bissanzeiger brüllte los. Also ich, der noch nie eine Freilaufrolle in der Hand hatte und noch nie eine Bremse zum Drillen gebraucht hatte, sollte jetzt einen Karpfen drillen Na klar, also los. Barfuß rannte ich so gut es ging in Richtung Piepton, um Bäume und über Stock und Stein. Da sah ich das blaue Licht, das mir entgegen leuchtete. KNALL !!! Was war das??? Ich trat mit voller Wucht auf Bernhards hinteren Buzzer Bar. Sch….. !!!! Alle vier Bissanzeiger blinkten und leuchteten mich an. Auf welcher Rute ist der Biss Immer noch sauste die Schnur von der Rolle und ich stand da und konnte nicht anhauen. Ich nahm die ganz linke Rute kurbelte einmal und setzte mit voller Kraft den Anhieb. WOW war das ein Gefühl !!! Die Montage lag keine 10m vom Ufer entfernt, doch in der Zeit war der Karpfen wohl schon fast drüben angekommen. Was nun Wie macht man eine Bremse auf Ich fummelte an der Rolle solange bis ich endlich vorne auf der Spule einen Drehknopf bemerkte. Die Rute hatte nun schon fast die 90 Grad erreicht und jeden Moment drohte sie mir aus der Hand zu rutschen, doch da wagte ich mich den Knopf zu drehen. Und siehe da, es klappte, jetzt zog Schnur von der Rolle. Aber von wieder zudrehen hat keiner was gesagt, also drehte ich so lange bis die Spule fast von der Rolle fiel. Christoph, der mich genauso doof ansah wie ich ihn, versuchte den krumm und schief gebogenen Buzzer Bar wieder richtig zu biegen. Doch der war bis zur Unkenntlichkeit verbogen. Jetzt wäre es Zeit, dass jemand mit mehr Ahnung vom Drillen die Rute übernimmt. Und da Hardy den Biss bestimmt nicht gehört hatte fing ich an wie ein Bekloppter zu brüllen : Haaaarrrrdddyyyy !!!!! Haaaarrrrddddyyyyy!!!!! Und da kam er endlich um die Ecke gelaufen. Ich übergab ihm die Rute. ,,Was ist das denn ?“ Fragte er mich mit einem Grinsen im Gesicht. Doch er wusste genau, dass ich noch keine Ahnung hatte. Auch Bernhard kam endlich angelaufen und machte sofort Schlauchboot, Kescher und Abharkmatte klar. Beide verschwanden im Licht der Kopflampe. Doch was war das Piiieeeppp Piieeeppp !!!

Nein, es war nicht Bernhards Rute, sondern Christophs. Doch er wollte den anderen beiden beim Drillen zusehen, ich war schon so verwirrt, dass ich wieder zurück zu unserem Steg rannte und sofort den Bügel von seiner Rute schloss. Nach dem Anhieb merkte ich, dass es ein sehr starker Fisch war. Nein, nicht schon wieder das selbe dachte ich mir, aber weil geflochtene Schnur auf der Rolle war, kurbelte ich Stück für Stück ein. Ich blickte gespannt auf die Wasseroberfläche. Es kam ein braun-schwarzes recht dickes zappelndes Aalmonster zum Vorschein. „Man der nimmt ja gar kein Ende“ dachte ich mir. „Der hat bestimmt 90 cm“ doch was passierte ? Beim Versuch den Aal ins Boot, das neben dem Steg lag, rein zuziehen machte es Peng und der Aal verschwand wieder im Wasser. Ich konnte es nicht fassen !!! So eine  Sch… !!! Ich erzählte Christoph alles. Auch er war erschrocken. Wann hat man schon solch einen Aal am Haken ? Da kamen auch schon Hardy und Bernhard angepaddelt. Als sie ausstiegen, konnte ich schon einen großen braunen Fleck im Boot sehen. Es war ein 16- Pfündiger Spiegelkarpfen.

Mann mann mann, die erste Nacht und schon einen Karpfen und nen großen Aal abgerissen, das konnte nur gut weitergehen und das tat es auch.

Wir legten uns wieder schlafen. Doch auch diesmal nicht lange. Piiieeeeppp piiiieeeepppp!!! Aber dieses mal war es Bernhards Rute. Er setzte den Anhieb, aber was war das? Der Haken hat nicht richtig gefasst. Er holte schnell seine Montage raus und warf sie sofort wieder Richtung Futterplatz. Hardy wollte gerade den Swiger einhängen als Piiiiiieeeeeeepppp !!! Was Gleich nach dem Auswurf noch ein Biss

Sofort hatte Bernhard die Rute wieder in der Hand und dieses mal hing der Karpfen richtig dran. Nach einem kurzem Drill landete ein 16- Pfündiger Graser im Kescher.

Diese Nacht verlief ohne weitere Fische.

Nachdem wir morgens ein paar Fotos machten und die Fische wieder zurück gesetzt hatten, gabs erst mal Frühstück. Am Tag gingen wir Baden und suchten nach neuen Stellen. Und da kam mir eine Idee. Ich will auch einen Karpfen fangen !!!

Nachdem mich Hardy und Bernhard in die „Kunst“  des Karpfenangeln eingeweiht hatten, war mir klar, dass ich es versuchen will. Christoph und ich zogen mit unseren Sachen genau neben die beiden. Da ich es nicht auf Karpfen abgesehen hatte, hatte ich auch  keinen Mais oder gar Boilies mit. Also musste ich meine beiden Kumpels fragen und sie waren natürlich gütig und gaben mir ca. 1 kg Mais und machten mir jeweils eine Montage fertig. Bernhard zog einen 20mm Peache Boilie auf, um den er noch eine Art Teig knetete. Diese Montage brachte ich genau hinter ein kleines Seerosenfeld. Die 2. Montage macht Hardy mir fertig. Er bastelte mir einen „Snowman“ der aus einem 20mm Erdbeer Pop Up und einem halben 20mm Peache Boilie bestand. Diese Montage brachte ich einfach in die Mitte des Sees und fütterte den restlichen Mais. Da ich keine Freilaufrollen hatte, musste ich dran denken, dass ich bei einem Biss die Hand auf der Spule halten muss und dann erst anschlage.

Die Nacht begann. Als wir tief und fest schliefen kam der ersehnte Biss, doch nicht bei mir, sondern bei Bernhard. Piiieeeepppp!!! Hardy war als erster an der Rute. Anhieb!!! Er übergab sofort Bernhard die Rute und nach ein paar Minuten lag ein 24-Pfündiger Spiegler auf der Matte. Als der Fisch im Karpfensack verschwand, legten wir uns wieder schlafen.

Morgens um 6:00 Uhr wachte ich auf. Piiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeppppppppp!!!!!!!!!!

Dauerton!!! Ich blicke auf und sah zu Hardys Ruten. Alles ruhig. Bernhards Ruten ? Nein auch alles ruhig. Jetzt sah ich wo es herkam. Von ganz links. Meine Rute!!!!!!!!!!!!

Los gings. Hand auf die Spule, dachte ich mir. Und anschlagen. Jaaaa der hängt !!! Aber was ist das??? Eine Brasse Ein ganz kleiner Widerstand. Hhmm, naja besser als nichts. Also Bremse zudrehen und pumpen. Christoph, der schon vor mir mit dem Kescher im Boot hockte, fragte ob es was großes ist. Doch groß fühlte es sich nicht an. Naja. Wie heißt es so schön ? Der Fisch muss raus !!! Kurz vorm Kescher gab es einen Ruck !!! Die Rute knackte!!! Was ist denn jetzt Ich hatte die Bremse voll zugedreht und jetzt will der Fisch los ? Mit aller Kraft kratzte ich von Hand Schnur von der Rolle. Der Fisch zog nach links in die Schnüre von Hardy und Bernhard. „Nee, komm in den Kescher“ sagte ich. Kurz vorm nächsten Kescherversuch zog er wieder los. Dieses mal geradeaus in das Seerosenfeld, wo meine andere Montage lag. Nein nicht dahin, ich musste ihn in den Kescher bekommen !!! Mit aller Kraft zog ich ihn Richtung Kescher. Zack, da war Christoph schneller und der Fisch lag im Netz.

Als er den Fisch ins Boot hob, hörte ich ein „Boar, der ist ja riesig!!!“ von Christoph.

Es war ein Graser von fast einem Meter und 24 Pfund schwer. Mann, mein erster Karpfen und gleich so ein großer. Geil!!

Nach ein paar Fotos am Morgen gingen die beiden 24er wieder baden!!!

Bei uns gilt stricktes : CATCH  AND  REALESE !!!!!!!!!!!

Die restliche Woche ging uns noch ein Fisch verloren,  sonst fingen wir leider nichts mehr.

Aber mir hat es auch so gereicht.

So bin ich zum Karpfenangeln gekommen ! Es gibt bestimmt noch mehr Geschichten wie jeder einzelne zum Karpfenangeln gekommen ist ! Erinnert euch mal dran ! Es war bestimmt auch eine schöne Erfahrung! Ja genau, das meine ich !

 

P.S. Einen großen Dank möchte ich Hardy, Bernhard und natürlich Christoph

Aussprechen. Ohne euch wäre ich nie zum Karpfenangeln gekommen !!! DANKE !!!

 

Mit freundlichen Grüßen

Euer Daniel Bensch

 


ein Bild

 

 

Mein aller aller erster ! Graser mit 24 Pfund !

 


ein Bild

 

Der 16 pfünder den ich drillen musste ! ^^

 

leider habe ich keine bilder von den anderen beiden karpfen :-(

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  Die Karpfenkracher Stendal HP ist seit dem 11.12.2006 online  
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