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Bericht : Grasersession (07)

Grasersession

 

Da Andy ab dem 1.8. nach Hamburg geht um dort zu arbeiten, wollten wir beide noch mal eine gemeinsame Session in Angriff nehmen.

Die Session sollte vom 18.7. bis zum 26.7. statt finden.

Also ging es am 18.7. los. Wir trafen uns am vereinbartem See und bauten unser Camp für die nächsten Tage auf. Wie so oft schon in diesem Jahr fischten wir wieder an einem neuen Gewässer, jedenfalls für mich neu. Ich hatte schon viel über diesen See gehört und war sehr zuversichtlich, da es hier sehr viele von meinen Lieblingen geben sollte. Damit meine ich vor allem den Graser !
Nach dem das Camp stand schauten wir uns nach ein paar guten Spots um.

Wir befischten mit allen 4 Ruten ein Seerosenfeld am gegenüberliegendem Ufer. Als Montage fischte ich 70 cm Tube, Safty Rig mit 160 Gramm Festblei, ein ca. 25 cm langes  Vorfach aus Quantum Carp Braid mit einem Mika Harken größe Pamela und als Hakenköder eine aufgepoppte Maiskette aus 8 Körnern die ich in Nash White Chocolate Dip einlegte.
Wir setzten uns 4 Bojen die wir an den Seerosen fest banden. Mit dem Boot brachten wir die Montagen einzeln raus. Meine Hauptfutterplätze die ca. 30 m auseinander lagen verband ich beide miteinander in dem ich an dem Seerosenfeld entlang fuhr und jeden Meter 2 Hände Mais streute. Pro Rute fütterten wir ca. 3 kg Mais und ein paar Hände unserer selbst gemachten Tutti Frutti Boilies.Alle Ruten lagen auf den Spots und die erste Nacht rückte näher. Da wir vom aufbauen und Ruten raus fahren sehr geschafft waren legten wir uns mit einem guten Gefühl früh schlafen.....Gegen 4:30 Uhr brüllte meine Sounderbox und ich sprang aus dem Schlafsack ... Richtung Rute und setzte einen kräftigen Anhieb. Endlich nach all der Zeit endlich wieder eine Aktion an meinen Ruten. Ich hatte es sofort im Gefühl das es ein Graser war und drehte die Bremse schon mal etwas auf. Und tatsächlich durchbrach ein Graser die Wasseroberfläche und nach einer heftigen Flucht konnte Andy den Fisch Keschern...Nach dem wiegen machten wir sofort ein paar Bilder und entließen den 17 pfündigen Graser wieder in die Freiheit. 
Ich freute Mich riesig, endlich wieder einen Graser auf den Armen. Die weitere Nacht verlief bis auf einpaar Brassen leider ruhig.
 


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17 Pfund

Am Tage startete ich erstmal eine kleine Erkundungs Tour über den See und sah dass, das gesamte Seerosenfeld nur ca. 1,60m tief lag und damit eine perfekte tiefe für die derzeitigen Temperaturen hatte.
Den Tag über dösten wir nur rumm, erzählten und tauchten unsere Plätze genau ab. Ich sammelte alle Steine und Muscheln von meinem Platz die die Schnur hätten beschädigen können.
Die nächste Nacht stand vor der Tür und da meine Strategie sich schon bewährt hatte setzte ich sie genau so wieder ein.
Alle 4 Ruten vor den Seerosen verteielt, großzügig Mais und Boilies gefüttert und abwarten...
Unser Mais ging langsam zur Neige, also machten wir Abends Feuer um neuen Mais zu kochen. Wir sassen gerade am Feuer und erzählten ... als gegen 23:40 Uhr Andys Bissanzeiger los schrie und er auch zum Zuge kam. Nach seinem Anhieb setzte der Fisch sich in den Seerosen fest. Wir fuhren mit dem Boot raus. Auf halbem Weg hatte der Fisch sich selber befreit und ein weiterer Graser kam zum Vorschein. Nach ein paar Fluchten konnte ich Andys Graser sicher keschern.
Beim wiegen stellten wir ein Gewicht von 21 Pfund fest und nach ein paar Fotos setzte er den Fisch zurück. 

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21 Pfund

 

Auch diese Nach verlief bis auf ein paar Brassen ruhig...

Am nächsten Tage fand anscheinend ein Kanurennen statt an dem Andy mitwirkte in dem er ein Kanu von seinem Platz zu uns ans Ufer zog ! Auch das Kanu durfte weiter paddeln
Auch diesen Tag über passierte nichts spannendes, wir feederten etwas, tauchten unsere Spots ab und lagen in der Sonne...
Die dritte Nacht kam und wieder änderte ich meine Strategie nicht und beließ alles beim Alten.Nach dem wir erneut Mais abgekocht hatten und die Flasche Schluck geleert hatten ging ich ziemlich angeheitert schlafen ... und wurde schon nach kurzer Zeit gegen 00:50 Uhr aus meinem Rausch gerissen. Wieder ein Run an meiner Rute.Nach einem kurzem Drill lag ein weiterer Graser auf meiner Matte! Nach dem wiegen und der Fotosession durfte der 16 Pfünder weiter seine Bahnen schwimmen. 

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16 Pfund

Wir legten uns wieder in unsere Kojen ...
Gegen 3:40 bekam Andy einen Fallbiss und da ich aufgrund der Hitze schlecht schlafen konnte ging ich zu ihm um zu sehen wie groß die Brasse wohl diesmal ist. Ich stand genau vor meinem Pod als mein Swinger nach oben raste gegen die Rute knallte und sich die Spitze gewaltig bog. ich erschreckte mich und wusste erst gar nicht was los ist. Aber dann begriff ich. Sofort hatte ich die Rute in der Hand und schlug an. Der Graser ließ  sich ohne Gegenwehr in den Kescher führen. Doch im Kescher explodierte der 19 Pfund Graser und mein Kescher hatte es hinter sich. Ein Kescherarm war durch gebrochen ... 
Wieder der selbe Ablauf, wiegen, Fotos machen und wieder frei lassen.

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19 Pfund 

Auch diese Nacht folgten nur noch Brassen.

Am nächsten Tag suchte Andy ein paar Dreikantmuscheln um sie mit auf seinem Platz zufüttern. Dabei fand er ein altes AK-71 Gewehr aus dem 2. Weltkrieg das wir später einem Bundeswehroffizier übergaben. Dieser überbrachte uns auch die Nachricht das an diesem See Nachtangelverbot herrschte und wir damit unsere Session hier abbrechen mussten. Aber wir beschlossen noch eine Nacht zufischen und am nächsten Tag erst den See zu wechseln. Doch das Wetter verschlechterte sich stark und wir blankten die letzte Nacht.

Naja was wollten wir mehr ? In 4 Nächten 4 Graser war doch wunderbar.

Also bauten wir am nächsten Tag bei Regen und Wind unser Camp ab und zogen an einen anderen See.

Dort angekommen bauten wir erneut alles auf und suchten neue Spots. 
Meine Strategie musste erneuert werden. Ich fischte die selbe Montage aber diesmal setzte ich auf andere Köder. An der linken Rute probierte ich etwas aus das ich schon vor ein paar Jahren einmal gelesen hatte, eine Frolickette. Die rechte Rute hingegen fischte ich unseren neuen selbst gemachten Boilies mit unserem neuen selbst gemachten Dip. Der geilste Dip den ich je gesehen hatte. Wir tauften ihn auf dem Namen "Red Sky". Der Name konnte gar nicht treffender sein, so rot wie ein Sonnenuntergang und genau so verführerisch. Ich hoffte das die Karpfen in auch so lecker fanden wie ich.
Andy fischte eine weite Distanz auf eine große Sandfläche. Ich hingegen suchte in einem Flachwasserbereich nach Krautfreien Stellen. Da es aber keine gab setzte ich mir eine Boje, vor der ich mit meinem Kescherstab die Stelle krautfrei säuberte.Ich machte meine Ruten fertig und legte sie mit der Watthose punktgenau ab. Auch hier fütterten wir wieder Mais und Boilies. Auch an diesem Tage waren wir sehr geschafft von der ganzen Plackerei und legten uns früh schlafen...

Gegen 1:40 Uhr pfiff meine rechte Rute mit dem neuen "Red Sky" Dip ab. Ich hüpfte in meine Watthose und ging dem Fisch entgegen. Als ich einen großen Krautbatzen in den notdürftig reparierten Kescher führen konnte, war ich sehr froh als ich in all den Krautmassen noch einen kleinen Spiegler finden konnte. Ich harkte ihn ab und sackte ihn erstmal ein. Nach dem ich meine Montage neu raus gebracht und noch etwas nachgefüttert hatte legte ich mich wieder schlafen...
Um 6:00 Uhr morgens erneuter Run auf die rechte Rute und wieder auf den "Red Sky" Dip. Auch diesmal konnte ich nur ein großes Krautbündel keschern, aber auch hier versteckte sich ein kleiner Spiegler. Auch ihn sackte ich neben den anderen ein. Diesmal ließ ich die Rute aber draußen.
Am nächsten Morgen wogen wir die beiden Karpfen. Sie brachten es auf 8 und 9 Pfund. Nicht die größten aber für mich die ersten beiden Fische aus diesem Gewässer. Nach der Fotosession setzte ich die beiden kleinen mit einem Abschiedsküsschen wieder in ihr Element. 
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8 und 9 Pfund 

Andy hingegen hatte wieder nur Brassen auf seinem Platz. Ich brachte meine Montage noch mal neu raus und sammelte erstmal Holz um noch mal Mais abzukochen.
Den Tag über liessen wir die Ruten im Wasser und andy fing im 30 min Takt eine Brasse nach der anderen, man konnte die Uhr danach stellen. Meine Ruten blieben aber ruhig...
Um ca. 21 Uhr raste dann doch auch mal meine rechte Rute los und nach dem Anhieb merkte ich das es ein deutlich größerer Fisch sein musste. Doch nach ein paar Minuten setzte sich der Fisch im Kraut fest und der Haken schlitzte aus. Fuck !......

Wir beköderten alle Ruten neu und brachten sie erneut auf ihre Plätze. Nach einem schönen Abend mit eindeutig zu vielen Mücken legten wir uns schlafen.

Um 4:15 Uhr ... Run ! Wieder meine rechte Rute und wieder ein Krautbündel mit kleinem Spiegler in sich. Auch er wurde wieder eingesackt.

Am nächsten morgen, wieder wiegen und Fotos schießen. Auch der 7 Pfund bekam ein Küsschen und durfte wieder baden gehen. 

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7 Pfund
 

Das Wetter wechselte erneut und Dauerregen setzte ein. Das führte dazu das die letzten beiden Nächte nur noch Brassen sich an unseren Ködern interessierten.

Am 26.7. packten wir dann alles zusammen und fuhren nachhause.

 

Alles in allem war es eine geile Session. Auch wenn Andy nur einen Karpfen fangen konnte. Evtl. hatte er die falsche Strategie oder einfach nicht soviel Glück wie ich. Wer weiß. Mal sehen wann wir das nächste mal zusammen so eine geile Session erleben dürfen.
 

Mit freundlichen Grüßen Daniel Bensch

 
Diashow / Video : 


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Die Frolickette

 

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Das Gewehr 

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Bye Bye

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